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ZMO Landesverband Berlin e.V. (Selbstdarstellung)

ZMO, Landesverband Berlin e.V., eine Kurzvorstellung

Am 14.07.2002 ist in Berlin der Verein „ZMO Landesverband Berlin e.V.“ (Zusammenarbeit mit Osteuropa) gegründet worden Hier ein Überblick über unsere Aktivitäten:

01.09.2002           

Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung der   Großveranstaltung  im Willy-Brandt-Haus mit Otto Schily und Jochen Welt

07.09.2002           

Migrantennachmittag in Charlottenburg-Nord mit dem örtlichen SPD- Bundestagskandidaten Swen Schulz

19.09.2002     

Durchführung einer Informationsveranstaltung mit Markus Priesterrath (Referent des Aussiedlerbeauftragten im Bundesinnenministerium) und dem örtlichen SPD-Bundestagskandidaten Swen Schulz

05.10.2002             Migrantennachmittag in Charlottenburg-Nord

09./10.11.2002      Seminar-Exkursion nach Leipzig

06.12.2002             Nikolausfeier zusammen mit einer AWO-Nachbarschaftsgruppe in Charlottenburg-Nord

01 – 12 2003          jeden ersten Samstag im Monat Literatur- und Nachbarschaftsnachmittage,

                                 dabei Dichterlesungen mit Stanislav L. Stefanjuk und Ehefrau,

                                  Gesangsauftritt von Lilia Saltaeva und Vladimir Boldt

30.4.2003               Vortrag mit Diskussion

„Kritische Gedanken zum Wachstum und zur Finanzierung der Sozialkassen“

Referent: Herr Andreas Förster, Diplom-Volkswirt

14.05.2003            

Vortrag über Geschichte und heutige Situation der „Russlanddeutschen im SPD- Ortsverein „Siemensstadt/Haselhorst“

16.5.2003               Frühlingsabend

23.8.2003              

Vortrag vor der Landes-AG „Migration“ der SPD über die Geschichte der Deutschen aus  der ehemaligen UdSSR und deren Eingliederung in unserer Gesellschaft

3.9.2003                 Vortrag mit Diskussion „Armutsbericht Berlin“

Referentin: Ülker Radziwill (SPD, MdA)

4.9.2003                  

Vortrag über „Geschichte und heutige Situation der Russlanddeutschen“ im SPD-Ortsverein „Tiefwerder/Südpark“

seit 10/2003           Kooperationspartner im Berliner Forum rußlanddeutscher Vereine

16.01.2004             Durchführung unseres „Ukrainischen Abends“,

                                  Musik, Tanz, Information; Essen und Trinken

06.02.2004             Durchführung unseres „Ukrainischen Abends“,

                                  Musik, Tanz, Information; Essen und Trinken

05.03.2004             Durchführung unseres „Ukrainischen Abends“,

                                  Musik, Tanz, Information; Essen und Trinken

ab 08.03.2004 jeden Montag in unserem Büro um 18:00 Uhr Vortragsprogramm mit Diskussion

bis 7 / 2005

02.04.2004      Durchführung unseres „Ukrainischen Abends“,

                           Musik, Tanz, Information; Essen und Trinken

07.05.2004      Durchführung unseres „Ukrainischen Abends“,

                           Musik, Tanz, Information; Essen und Trinken

5 – 7 / 2004      wöchentl. Beratung für Deutsche aus der ehem. Sowjetunion

                           bei der AWO-Nordost in der Gäblerstr. 110

25.05.2004     

Organisation einer gemeinsamen Sitzung anderer Berliner Vereine für Rußlanddeutsche mit dem Migrantenbeauftragten des Landes Berlin, Herrn Günther Piening

04.06.2004      Durchführung unseres „Ukrainischen Abends“,

                            Musik, Tanz, Information; Essen und Trinken

07 – 12 / 2004 jeden Dienstag allgemeine Beratung für Deutsche aus der ehem. Sowjetunion

                           im AWO-Eltern-Kind-Treff in der Berliner Str. 24 (Pankow/Frz. Buchholz)

06.08.2004      Durchführung unseres „Ukrainischen Abends“,

                           Musik, Tanz, Information; Essen und Trinken

03.09.2004      Durchführung unseres „Ukrainischen Abends“,

                           Musik, Tanz, Information; Essen und Trinken

01.10.2004      Durchführung unseres „Ukrainischen Abends“,

                           Musik, Tanz, Information; Essen und Trinken

05.11.2004      Durchführung unseres „Ukrainischen Abends“,

                            Musik, Tanz, Information; Essen und Trinken

14.12.2004      Gründungsmitglied des Berliner Rats der rußlanddeutschen Vereine

07.01.2005      Durchführung unseres „Ukrainischen Abends“,

                           Musik, Tanz, Information; Essen und Trinken

04.02.2005      Durchführung unseres „Ukrainischen Abends“,

                           Musik, Tanz, Information; Essen und Trinken

03.03.2005     

Durchführung einer Informationsveranstaltung zur Lage der Rußlanddeutschen in Berlin mit Abgeordneten im Berliner Abgeordnetenhaus

04.03.2005      Durchführung unseres „Ukrainischen Abends“,

                           Musik, Tanz, Information; Essen und Trinken

06.05.2005      Durchführung unseres „Ukrainischen Abends“,

                            Musik, Tanz, Information; Essen und Trinken

03.06.2005      Durchführung unseres „Ukrainischen Abends“,

                           Musik, Tanz, Information; Essen und Trinken

01.07.2005      Durchführung unseres „Ukrainischen Abends“,

                            Musik, Tanz, Information; Essen und Trinken

05.08.2005      Durchführung unseres „Ukrainischen Abends“,

                           Musik, Tanz, Information; Essen und Trinken

02.09.2005      Durchführung unseres „Ukrainischen Abends“,

                           Musik, Tanz, Information; Essen und Trinken

05.09.2005     

Durchführung eines Gedankenaustauschs im Deutschen Bundestag für Vorsitzende von rußlanddeutschen Vereinen mit Markus Löning, MdB

21.01.2006      Migranten-Nachmittag in Zusammenarbeit mit der AWO-Nordwest in Berlin

26.08.2006      Begehung des Gedenktags der Deutschen aus Russland vor dem Reichstag

                           in Zusammenarbeit mit der Bundesvereinigung „Heimat“ e.V.

21.10.2006      Erntedankfest und Lagerfeuer

08.03.2007      Begehung des Internationalen Frauentags

25.08.2007     

Begehung des Gedenktags der Deutschen aus Russland vor dem Reichstag in Zusammenarbeit mit der Bundesvereinigung „Heimat“ e.V.

20.10.2007      Wahl der ersten Berliner Weinkönigin in Berlin Britz

27.10.2007      Erntedankfest und Lagerfeuer

Auf allen Veranstaltungen des ZMO, Landesverband Berlin ist Zweisprachigkeit gewährleistet.

Weitere Angebote nach Bedarf und Kapazität:

Beratung für die Kommunalpolitik im Zugehen auf die Zielgruppe

 zweisprachige Informationsveranstaltungen über das politische und gesellschaftliche System in  Deutschland und die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts.

Hausaufgabenhilfe

Prüfungsvorbereitungen

Kulturnachmittage

Sprachkurse Deutsch und Englisch

Kontakt: Achim Sander (Landesvorsitzender), Fabriciusstr. 8; 10589 Berlin

Tel.: 030 / 450 38 033                                                                  email: AchimSander@arcor.de

 Geschichte des Vereins ZMO in Deutschland

 1971 wurde in Rheinland-Pfalz eine Vertriebenenvereinigung gebildet, der Zentralverband Mittel- und Ostdeutscher, die die Ostpolitik der Regierung Brandt unterstützte.

Im Laufe ihrer Entwicklung fand eine Umbenennung in „Zusammenarbeit mit Osteuropa“ statt. Dies hat sich bis heute erhalten. Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt heute auf der Integration der Deutschen und ihrer ausländischen Angehörigen aus Osteuropa, speziell aus der ehemaligen UdSSR.

Grundanliegen des Vereins ZMO Berlin

Der ZMO Landesverband Berlin versteht einerseits sich als Vermittler und Katalysator von und bei Kontakten zwischen Funktionären rußlanddeutscher Vereine und hiesigen offiziellen Stellen, siehe hierzu auch das Wirken des Berliner Rats der rußlanddeutschen Vereine.

Andererseits möchten wir an der Basis „veranstaltungsfernen“ Kreisen von Migranten niedrigschwellige Zusammenkünfte anbieten, in denen Sprachbarrieren abgebaut werden und in denen auch ein Verstehen für den neuen Lebensmittelpunkt wächst und durch jederzeitige Hilfsangebote aktiv gefördert wird.

Mit unseren Nachbarschafts- und Kulturnachmittagen hat es eine spezielle Bewandtnis:

Hier treffen sich Einheimische und Migranten unterschiedlichster nationaler Herkunft (Deutsche aus der ehem. SU und Osteuropäer). Gemeinsamer Nenner ist ein Bekenntnis aller Teilnehmer zu Berlin und Deutschland, ihrer gemeinsamen neuen Heimat und der Heimat ihrer Kinder.

Gerade in Berlin gibt es Stadtteile, in denen binnen eines Jahres ein Fünftel der Bevölkerung durch Zu- oder Fortzug wechselt. Gerade hier ist es wichtig, ein Heimatgefühl zu erhalten und neu aufzubauen.

Dank des engagierten Einsatzes der ZMO-Mitglieder ist bei Kommunalpolitikern die Sensibilität speziell im Umgang mit Deutschen aus der ehemaligen Sowjetunion gewachsen.

Gleichzeitig soll eine Rivalität zwischen den verschiedenen Migrantengruppen abgebaut, besser noch, vermieden werden – zugunsten eines „friedlichen Wettlaufs“ in der Integration. Dies geschieht nicht zuletzt zum Wohl der nachwachsenden Generation, der ein ungewisses Leben, ohne feste Orientierung, zwischen zwei Kulturen, erspart bleiben muß.

Der sattsam propagierte Multikulti-Traum schmeckt zwar sehr süß und ist vielleicht auch im Jet-Set und in einer Oberliga von internationalen Managern real, aber für die meisten Ankömmlinge und Einheimischen doch nur eine ferne Illusion, die im eigenen Alltag nicht weiterhilft, sondern klare Entscheidungen für das eigene Leben oft auch verhindert.

Der neuen Heimat einen Platz im Herz zu geben mag für die erwachsenen Migranten, die den Wechsel ihres Lebensortes auf sich genommen haben, zwar sehr schwer fallen und es ist wohl so, daß sich deren Herz nie ganz von der alten Heimat zu lösen vermag, aber spätestens für die Kinder dieser Menschen ist eine klare Orientierung nötig, damit sie sich dank einer eindeutig getroffenen Entscheidung für ihr Aufnahmeland im Hier und Jetzt ein eigenes (integriertes) Leben aufbauen können.